Erasmus+ in Turin: Drei Sprachen, eine europäische Erfahrung
Besuch des Parco del Valentino in Turin (Klasse 8B – Frau Potelet & Frau Schütte)
Während unseres Aufenthalts in Turin standen drei zentrale Facetten der Stadt im Mittelpunkt, die den Schülerinnen und Schülern auf lebendige und praxisnahe Weise nähergebracht wurden: die industrielle Geschichte Turins als bedeutende Automobilstadt, die kulturelle Bedeutung des Kinos sowie die weltbekannte gastronomische Tradition rund um Schokolade und Gianduia.
Im Rahmen verschiedener Workshops, Besichtigungen und Filmprojekte erkundeten die Jugendlichen unter anderem das historische Zentrum mit der Piazza Castello und der Mole Antonelliana, die heute das Nationale Filmmuseum beherbergt. Beim Besuch des Museo dell’Automobile und des Lingotto-Viertels setzten sie sich mit der industriellen Entwicklung Turins und ihrer Bedeutung für Europa auseinander. Ein weiterer Höhepunkt war die Entdeckung der Turiner Schokoladenkultur: In einer traditionellen Cioccolateria lernten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte und Herstellung der berühmten Gianduia-Spezialität kennen.
In internationalen Gruppen produzierten die Jugendlichen eigene mehrsprachige Videobeiträge, führten Interviews und dokumentierten ihre Erfahrungen in Gastfamilien. Dabei wurde Deutsch als gemeinsame Brückensprache genutzt, wodurch die Schülerinnen und Schüler ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen im authentischen europäischen Alltag vertiefen konnten.
Der Austausch stärkte nicht nur die Sprachkompetenzen der Jugendlichen, sondern auch ihre Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Medienkompetenz. Besonders wertvoll war die Erfahrung, europäische Vielfalt im direkten persönlichen Kontakt zu erleben und neue Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu schließen.
Gruppenfoto aller Teilnehmenden, aufgenommen im März 2026 während des einwöchigen Besuchs der italienischen Schülerinnen und Schüler aus Turin in Berlin. Die Fotos entstanden beim gemeinsamen Spielenachmittag im Berliner Tiergarten.
Beispiele des Filmprojekts über die Erasmus+ Reise:


